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Desiring Just Economies / Just Economies of Desire
Internationale Konferenz, 24.-26. Juni 2010 in Berlin
Ort: ICI-Berlin, Christinenstr. 18/19 (bitte anmelden!
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> www.desiring-just-economies.de
Sexualität und Ökonomie sind in vielfältiger Weise miteinander verflochten. Die Art, wie Sexualität gesellschaftlich verstanden und organisiert wird, beeinflusst ökonomische Prozesse. Umgekehrt bringen globalisierte Ökonomien spezifische sexuelle Identitäten und Praxen hervor, die sich in Ausbeutungs-, Dominanz- und Unterdrückungsverhältnisse einschreiben. Die internationale Konferenz legt den Fokus auf den Begriff des Begehrens und fragt, wie dieser dazu beitragen kann, die ökonomischen Dimensionen der Sexualität ebenso wie die sexuellen Dimensionen der Wirtschaft zu verstehen. Untersucht wird, welche Rolle Begehren für das Aufrechterhalten aktueller ökonomischer Verhältnisse spielt, aber auch, inwiefern Begehren das Potential trägt, neue Formen des Wirtschaftens und des Verständnisses von Ökonomie hervorzubringen. Unter zu Hilfenahme der Queer Theory, die die heteronormativen Beschränkungen des Begehrens untergräbt, wird die Frage nach Gerechtigkeit aufgeworfen. Insbesondere soll untersucht werden, wie ökonomische und sexuelle Gerechtigkeit ineinandergreifen, wenn Begehren die Ökonomie queered.
> Konzept
10. Berliner Queer Salon
how to queer things with words?
Wir möchten Euch zu einem SprachSpieleAbend einladen. Dabei wollen wir uns fragen: was macht Sprache und was nicht? Wen schließt sie ein und wen lässt sie außen vor? Wer besitzt Deutungsmacht und wer muss um das Recht kämpfen, sich selber zu benennen? Was machen Wörter wie genderqueer, transident und wieso eigentlich _ und *?
Zeit: Donnerstag, 17.06.2010, 20 Uhr
Ort: Werkstatt, Adalbertstr. 71 (Hinterhaus, Tür rechts) (U-Kottbusser Tor)
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Der Queer Salon ist ein monatliches Event, das durch verschiedene Formen des Miteinander-Tuns das Spektrum queer-politischer Positionen auszuloten trachtet. Im Anschluss gibt es jeweils in gepflegt-frivoler Atmosphäre bei Snacks und inspirierenden Getränken Zeit und Raum für Gespräche möglichst auch, um in wechselnden Konstellationen gemeinsame Ideen für weitere Salons oder sonstige Praxis auszuhecken.
Wenn queer weder einheitlich ist, noch sich fixieren lässt, wo ist dann der Ort, wo das Vielfältige und Bewegte aufeinander trifft? Und wie wird es produktiv, provokativ, politisch? Wir möchten einen Ort schaffen, der Leute in Kontakt zu bringt, die sich sonst nicht begegnen, und dort gemeinsam Machtverhältnisse verhandeln und verändern. Einen Ort, der von unterschiedlichen Menschen und Communities genutzt wird, die queer als Möglichkeit ansehen, Differenzen auf unterschiedliche Weise und diverse Formen von Differenz in ihrer Unterschiedlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Wir wollen uns nicht allein auf Sprache oder das klassische Format der Polit-Diskussion verlassen, sondern Formen der thematischen Auseinandersetzung finden, die auf geteilte Praxen setzen.
Initiiert von Antke Engel & Volker Woltersdorff alias Lore Logorrhöe, umgesetzt von wechselnden, offenen Vorbereitungskomitees - bisher mit mit Katja Abel, Arnika Fuhrmann, Sun-ju Choi, Eva v. Redecker, Koray Yilmaz-Günay, Jess Dorrance, Jule Jakob Hesseler, Romyrosa (Alex).
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Um den Infobrief des Instituts für Queer Theory zu bestellen, bitte email an: news(at)queer-institut.de
